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Die Entdeckung des Löwenmenschen Die Figur - von Kopf bis Fuß Bedeutung und Deutung des Löwenmenschen und der Eiszeitkunst von der Schwäbischen Alb Die Ausstellung "Der Löwenmensch" im Ulmer Museum

Ein ca. 2-minütiger Film über den Löwenmenschen Der Löwenmensch auf Reisen Kontakt und Anfahrt Links & Literatur

Der Löwenmensch ist aus dem Stoßzahn eines jungen Mammuts geschnitzt, der an einem Ende hohl war. Diese natürliche Höhlung, die Markhöhle, wurde in die Gestalt der Statuette einbezogen und erklärt die gespreizte Beinstellung. Man schnitt die Wandung auf zwei Seiten heraus, um die Grundform getrennter Beine zu erhalten. Das spitz zulaufende Ende der Markhöhle markiert den Schnittpunkt beider Beine, den Schritt der Figur.

Für das Schnitzen der Rohform und die weitere Feinbearbeitung standen scharfkantige Silexwerkzeuge wie Klingen, Kratzer und Stichel zur Verfügung. Zum Polieren der Oberfläche verwandte man vermutlich Kalk- oder Sandstein , Leder sowie Wasser oder Speichel.

Der langgestreckte Körper ist entsprechend der Form des Stoßzahnes leicht gekrümmt. Beide Arme sind leicht angewinkelt. Der komplett erhaltene linke Arm liegt eng am Körper an, vom rechten Arm blieb nur die äußerste Lamelle erhalten, die sich nicht mehr an die Figur anfügen ließ.

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