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Die neuen Funde

Die jüngsten Figurenfunde lieferten die Nachgrabungen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen in der Schutthalde der Vogelherd-Höhle. Bei den Ausgrabungen 1931 waren, bedingt durch die Grabungstechnik jener Zeit, zahlreiche kleinformatige Objekte, Stein- und Knochengeräte, Schmuck aus Knochen und Elfenbein, aber auch Figuren übersehen worden.

2006 wurde dort neben einigen Fragmenten die etwa zur Hälfte erhaltene Figur einer Raubkatze entdeckt. Als sensationell gilt der Fund einer weiteren Mammutfigur, der bisher einzigen vollständig erhaltenen Plastik unter den Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb. Das nur 3,7 cm große Mammut besticht nicht nur durch seine schlichte, schlanke Form, es weist zugleich ungewöhnlich viele feine anatomische Details wie die Afterklappe, Rüssel, Augen, Ohren und eventuell sogar kleine Stoßzähne auf.

Ungewöhnlich sind zwei Figuren, die vermutlich einen Fisch und einen Igel darstellen.